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Dr. Diana König

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Trageberatung

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Warum Babys tragen?

Babys wollen gerne gertragen und geschaukelt werden. Jede Mutter und jeder Vater wird dies bestätigen. Und die meisten Kinder „ergattern“ auch (immer wieder) einen guten Platz auf Mamas/Papas Arm (gut so ;-) - die Babys sind zufrieden und die Eltern erlernen geschickt den Haushalt „einhändig“ zu führen.

Warum also nicht gleich das Baby in ein gutes Tragetuch binden und wirbelsäulenschonend beide Hände „frei“ haben...?

Von Beginn an gut auf das „Wesen des kleinen Erdenbürgers“ achten („aktiver Tragling“ - siehe unten) und gleichzeitig auf sich selbst als Mutter/Vater/Großeltern Kinder stressfrei und haltungsschonend tragen und den Kindern „Halt fürs Leben geben“ (Zitat: Die Trageschule®) ....

Vorteile für Eltern und Kinder ...

  • Der Mensch ist ein „aktiver Tragling“ [Definition B.Hassenstein, 1970] und kommt nach 9-monatiger Austragezeit (in der Entwicklung im Vergleich zu Menschenaffen um einige Monate verfrüht) auf die Welt in der Erwartung weiterhin getragen zu werden. Die Körperwärme beim Tragen, das Geschaukeltwerden, der Herzschlag der Mutter usw. können dem Baby ein ähnliches Geborgenheitsgefühl vermitteln wie in der Gebärmutter. Tragen bedeutet Stillen eines Grundbedürfnisses. Es entspricht der Natur eines menschlichen Babys und erleichtert ihm die Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibes.

 

  • Durch das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Nähe beim Getragenwerden wird die beste Grundlage zur weiteren gesunden körperlichen und seelischen Entwicklung gelegt.

 

  • Bei dem Baby wird v.a. das Gleichgewichtsorgan, - aber auch alle anderen Sinne (hören, schmecken, riechen...der Mutter!) angeregt, - dies fördert (wie bereits in der Gebärmutter) die Reifung des Gehirns.

 

  • Tragen und SIDS („Plötzlicher Kindstod“)
    Ausschnitt eines Textes von Dr. William Sears (Kinderarzt und Vater von 8 Kindern)
    [nachzulesen bei
    www.didymos.de unter „Meinungen“ - Experten, Dr. Sears]

 

Wenn SIDS im Grunde eine Störung der Atmungskontrolle und eine neurologische Unreife ist, wovon ich ausgehe, dann hilft alles, das Risiko für SIDS zu senken, was helfen kann, das neurologische System eines Babys noch auszureifen. Genau das leistet das Tragen von Babys.

Während des Tragens unserer eigenen Babys nahm ich wahr, wie meine Atmung die ihre beeinflusste, speziell dann, wenn ich, mit einem schlafenden Baby in einem Tragetuch an meinen Brustkorb geschmiegt, stillsaß. Wann immer ich einen tiefen Atemzug nahm, tat dies auch das Baby. Manchmal war die Stimulanz das Heben und Senken meines Brustkorbs; andere Male war es die ausgeatmete Luft aus meinem Mund und meiner Nase, die über das Köpfchen oder die Wange strich und das Baby zu einem tiefen Atemzug anregte.

....“

 

  • Förderung einer gesunden Entwicklung des (bei der Geburt noch unfreifen) Hüftgelenkes.
    Die noch knorpelig angelegten Hüftgelenke werden durch eine Spreiz-Anhock-Stellung der Beine des Babys in eine optimale Stellung zur Ausreifung des Gelenkes gebracht.
    Tragen bedeutet somit eine einfache, angenehme (!) und kostengünstige Prophylaxe der Hüftdysplasie.

 

  • Durch nahe am Herzen Tragen des Babys :-) kann ein intensiver und feinfühliger Beziehungsaufbau stattfinden. Der Beginn einer innigen Eltern-Kind-Bindung kann so ideal gefördert werden (Vorteil auch und besonders für Kaiserschnitt-Babys, Adoptivkinder, Babys nach „traumatischen Geburten“...)

 

  • Das Tragen gestattet dem Säugling bereits Blickkontakt zur Bezugsperson halten zu können. Die Distanz zwischen tragender Person und Tragling (etwa 22cm) entspricht der Sehfähigkeit von Neugeborenen (ähnlich beim Stillen!).
    In weiterer Folge ist es dem (reiferen) Baby möglich, an
    sozialen Kontakten der Mutter/tragenden Person aus deren Blickwinkel teilnehmen zu können. Gesunde Trageweisen (d.h. auf der Hüfte des Trägers reitend, Bauchtrageweisen, später Rückentrageweisen, -bitte NICHT das Baby mit dem Gesicht nach vorne tragen!!!!- mehr Information s.unten) bieten sowohl Anregung, als auch Rückzugsmöglichkeiten (Abwenden des Blickes hin zur Mutter) für das Baby.

 

  • Tragen kann bei sog. Dreimonatskoliken („Bauchweh“) zu einer wunderbaren Erleichterung (für Baby und Eltern!) führen. Die Körperwärme des Tragenden und die Massage/Druck durch Bewegung wirken wohltuend.

 

  • Babys beruhigen sich gerne durch Streicheln, festgehalten werden, rhythmische Bewegungen (Schaukeln, spüren der Atembewegungen,...) oder vertraute Stimmen.
    All dies (und noch viel mehr) ist beim Tragen im Tragetuch gegeben.

 

Und nicht zuletzt:

  • Tragen des Babys vereinfacht den (oft an Grenzen bringenden, anstrengenden) Baby-Alltag ganz wesentlich! :-) und ist neben all der oben genannten Argumente – einfach schön!
    Hier nur einige Beispiele: gemeinsame Haushaltsarbeit- Babys Schlafzeit kann anderweitig „genutzt“ werden, Treppen sind kein Hindernis, sondern Möglichkeiten zur Gymnastik mit Baby, Wandern auf unebenen Wegen, ...

 

Zum Abschluß:

Ein Baby zu tragen bedeutet mehr, als ein Baby zu tragen.
Es geht – tiefer betrachtet - um eine
Lebenshaltung, die das Wesen des Menschens/Babys anerkennt und in eine achtsame Umgangsweise mündet.

Und ein achtsamer, respektvoller Umgang ist letztlich das, worauf es in jeder Art der Beziehung ankommt und jedem Beteiligten wohl tut....

Oder was meinen Sie?


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Dr. Diana König

Jänner 2010

[ weiter zu: Häufige Fragen / Sorgen ]

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