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HONORAR - ZUSCHLÄGE - KRANKENKASSEN

Ich habe keine Krankenkassenverträge und strebe auch solche im Rahmen unseres derzeit bestehenden "Gesundheitssystems", das eigentlich ein "Krankheitssystem" ist, nicht an. Aus diesem Grund stelle ich Ihnen für meine ärztliche Leistung eine private Honorarnote aus.

Die Höhe dieser Honorarnote errechnet sich unter anderem auch aus dem für Sie bereitgestellten Zeitaufwand und kann daher nicht für jeden Patienten und nicht für jede Konsultation gleich hoch sein. Auch eine moderate soziale Staffelung, zu der ich mich ausdrücklich bekenne, ist in ihr inkludiert.

Im Verlauf der letzten Arbeitsjahre hat sich für mich ein Verrechnungssystem herauskristallisiert, das um eine größtmögliche Ausgewogenheit zwischen Ihren Erwartungen an mich und meinen Möglichkeiten bemüht ist.

Meine Ordinationshonorare errechnen sich aus 20 bis 40 Minuten dauernden sogenannten „Anamneseeinheiten“, - also aus jener Zeit, die ich für Sie in der Praxis bereitstelle. Das Ihnen verrechnete Honorar inkludiert - von der Ordination abgesehen - folgende Leistungen:

Akute Interventionen!:

Zwischen zwei Ordinationsterminen können (und sollen) Sie mich gern auch in Akutfällen kontaktieren. Gleichgültig wieviele Anrufe (und zu welcher Zeit) für eine akute Situation dafür vonnöten sind, ergibt sich für Sie dadurch in der Regel kein finanzieller Mehraufwand. Für jede weitere telefonische Akutintervention bzw. Hilfestellung zwischen zwei Ordinationsterminen (soweit diese ärztlich verantwortbar ist) stelle ich Ihnen jedoch meine Leistung in Rechnung. Gezählt wird jeweils der akute Anlass, - egal, ob dieser ein einziges oder mehrere Telefonate erfordert. Sollte aber die Anzahl meiner Rückrufe an Sie ein gewisses Maß übersteigen, insbesondere dann, wenn es sich um Ferngespräche oder Rückrufe auf ein Mobiltelefon handelt, wird ein solcher Mehraufwand in Form einer Pauschale („Manipulationsgebühr“) in Rechnung gestellt.

Sogenannte Therapiemodifikationen; Therapieentscheidung und Therapieverantwortung

Fallweise muß eine laufende Therapie bereits vor dem nächsten Kontrolltermin geändert werden, was in der Regel einem Wechsel der Ihnen verordneten homöopathischen Arznei entspricht. Aber auch eine Arzneiwiederholung (z.B. die Wiederholung einer Ihnen bereits zuvor verordneten Hochpotenz) entspricht einer solchen "Therapiemodifikation". Auch meine Therapieentscheidung, eine bereits vorher gegebene Arznei - gegebenenfalls auch als Maßnahme in einer akuten Situation! - zu wiederholen, bedeutet für mich die Einleitung eines wichtigen Behandlungsschritts, ist somit Übernahme einer neuen ärztlichen Verantwortung und kann als ein sogenannter Zuschlag zur Verrechnung gebracht werden.

Es mag Ihnen vielleicht sonderbar erscheinen, daß u.U. 10 Akuttelefonate, z.B. im Rahmen eines grippalen Infekts, von denen vielleicht ein Teil sonntags oder spätabends erfolgte, nicht als "Zuschlag“ verrechnet werden, jedoch ein einziges, vielleicht nur kurz dauerndes Telefonat, das eine Therapieänderung zur Folge hatte, eine Honorarforderung nach sich zieht. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich aber trotzdem dazu entschlossen, diesen Modus beizubehalten und ersuche Sie, diese - wohldurchdachte - Besonderheit meiner Tarifgestaltung zu akzeptieren. Ausdrücklich weise ich darauf hin, dass Ihnen ein "Telefontermin", den Sie mit meiner Sprechstundenhilfe vereinbaren, um mit mir während der Ordinationszeiten verbunden zu werden, nur in bestimmten Fällen in Rechnung gestellt wird. Und niemals verrechne ich Ihnen eine „Gesprächszeit“, sondern immer nur eine etwaige Therapieentscheidung (bzw. die Übernahme einer Therapieverantwortung) , die aus einem solchen Gespräch resultiert.

Sonstige telefonische Beratungen:

Eine (telefonische) ärztliche Beratung, z. B. betreffend Impfungen, Diät, aber auch die laufende homöopathische Behandlung, sowie die Erstellung von Attesten oder das Besprechen von Befunden können ebenfalls eigens in Rechnung gestellt werden.

Weitere Extraleistungen

Fallweise muß ich - z.B. für eine über den reservierten Zeitraum hinausgehende Ordinationszeit, für eine eventuell erforderliche - in der Regel sehr zeitaufwendige - Nachbearbeitung ("Repertorisation") nach oder außerhalb der Sprechstunden oder für andere für die Arzneifindung und Therapie notwendige Extraleistungen ebenfalls "Zuschläge" zum üblichen Preis in Rechnung stellen.

Sie erhalten möglicherweise von mir für solche Anlässe auch zwischenzeitlich eine Honorarnote zugesandt, - oder aber der "Zuschlag" wird Ihnen bei Ihrer nächsten Kontrollordination in Rechnung gestellt.

Allgemeines:

Naturgemäß ist mein zeitlicher, und somit Ihr finanzieller Aufwand am größten bei einer Erstanamnese. Die Folgeordinationen dauern in der Regel kürzer und sind (bei der Behandlung chronischer Zustände oder Krankheiten) im Allgemeinen nach längeren Zeitintervallen (viele Wochen bis Monate) notwendig bzw. sinnvoll. Bitte bedenken Sie, daß sich meine ärztliche Verantwortung sowie Ihre Betreuung auch auf die (in der Regel sehr langen!) Zeiträume zwischen den Sprechstunden erstreckt, und auch, daß Ihnen oben erwähnte Leistungen in vielen Fällen einen Kontrolltermin ersparen können!

Die Durchführung einer jeglichen ärztlichen Behandlung darf niemals aus finanziellen Gründen in Frage gestellt sein! Bei entsprechender Begründung bin ich gern dazu bereit, besondere Vereinbarungen zu treffen. Andererseits sollen der besonders langwierige (und kostenintensive) Ausbildungsweg eines homöopathischen Arztes, meine möglichst verantwortungsvolle Präsenz für Sie, und auch Ihre Wertschätzung Ihrer Gesundheit und des von Ihnen gewählten besonderen Weges dorthin einen adäquaten finanziellen Ausdruck finden, - unabhängig vom jeweiligen Erfolg. Meine Honorarsätze sind knapp und - im Vergleich mit anderen "freischaffend" tätigen akademischen Berufen - durchaus niedrig kalkuliert. - Kritik und Fragen zur Honorargestaltung richten Sie bitte persönlich an mich, - ich bin auch dankbar für Ihre Verbesserungsvorschläge!

Ich möchte Sie auch darauf hinweisen, daß Sie die Möglichkeit haben, jede privatärztliche Honorarnote (noch nach zwei Jahren) bei Ihrer Krankenkasse einzureichen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse nach der Höhe der Ihnen zustehenden (und von Kasse zu Kasse verschiedenen) Rückvergütung! Im Bedarfsfall erhalten Sie dazu von mir eine schriftliche Begründung der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit Ihrer homöopathischen Therapie. Ein solches Attest ist vor allem dann zielführend, wenn zuvor bereits andere Therapieformen erfolglos angewendet worden sind, und die homöopathische Behandlung erfolgreich verlaufen ist. Besondere Zusatzversicherungsverträge erstatten Ihnen größere Anteile meines Honorars zurück als dies sonst üblich ist. Auch die (meist ohnehin sehr niedrigen) Kosten für homöopathische Arzneien können Ihnen (über eine chefärztliche Bewilligung) rückerstattet werden. Dazu müssen Sie allerdings Ihr homöopathisches Rezept sofort beim Chefarzt Ihrer Krankenkasse einreichen.

Derzeit muß gesagt werden, daß die Krankenversicherungsträger in Österreich von der Tätigkeit privat verrechnender homöopathischer Ärzte profitieren (Entlastung des Vertrags-Kassenarztes, Einsparung von Medikamenten- und Spitalskosten usw.). Leider ist aber - im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Staaten - in absehbarer Zeit nicht mit einer Änderung dieser für alle Teile unbefriedigenden Situation zu rechnen.

 

Dr Peter König
Esterházyplatz
57000 Eisenstadt

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